Archive for the ‘Natur’ Category

Felsentaubenjagd auf Teneriffa

Felsentaube – Columba livia

Allgemeine Merkmale

Die Felsentaube ist ein sesshafter Vogel, es gibt sie als Wildtaube und Haustaube. Die Haustaube, die sich verwildert hat, ist auf Teneriffa reichlich vorhanden und findet man an Gebäuden und Bauwerken. Zudem verfügt die Insel über zahlreiche, traditionell verwurzelte Taubenzuchtvereine, die unterschiedliche Aktivitäten mit diesen Vöglen durchführen.

Die Situation der wilden Form dieser Spezie ist aufgrund der Unbekanntheit des Zustandes ihrer Bestände kritisch.

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Sonnenstrahlen auf Teneriffa

La Matanza, Teneriffa

Mufflonjagd

Mufflon – Ovis musimon

Allgemeine Merkmale

Das Mufflon ist der einzige Vertreter des Hochwildes auf der Insel Teneriffa. Es wurde 1970 zu jagdspezifischen Zwecken eingeführt. Sein Bestand beläuft sich momentan auf etwa 70-125 Exemplare von geringer Jagdqualität. Seit 1977 wird es mit Gewehr gejagt. Das Mufflon hat auf Teneriffa keine natütrlichen Feinde. Seine Jagd wird programmiert und streng von der Verwaltung überwacht. Aufgrund der gesetzlichen Verpflichtungen zum Erhalt der endemischen Flora des Nationalparkes des Teide und dem Naturpark La Corona Forestal und den Problemen, welches das Mufflon verursacht, hat man sich langfristig für seine Ausrottung entschieden. Read more

Honig…

Der Honig ist eines der beliebtesten Volksnahrungsmittel und ein einzigartiges Heilmittel. Schon vor über dreitausend Jahren war der Honig bei den alten Ägyptern als ein besonderer „Saft“ bekannt. Aber erst in neuerer Zeit weiß man, was im Honig alles enthalten ist, nämlich: Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan und Phosphat, die Vitamine B1, B2, C und Nikotinamid (zum B-Komplex gehörend) sowie Fermente (Diastasen und Invertasen) und Azetylcholin. Read more

Schmetterlinge und Raupen auf den Kanaren

www.schmetterling-raupe.de/kanaren.htm

Monarch Danaus plexippus Milkweed Teneriffa Fuerteventura Gran Canaria Lanzarote La Palma La Gomera El Hierro

Diese Seite behandelt speziell die Schmetterlinge der Kanaren. Es sind   a l l e  Tagfalter der Kanaren und einige auffällige Nachtfalter im Bild dargestellt.

Ich bin an Bildern und Meldungen von Schmetterlingen der Kanaren sehr interessiert  (Meldemöglichkeit auf der Seite!)  und helfe auch bei der Bestimmung.

Wal- und Delfinbeobachtung

Von den verschiedenen Inselhäfen aus werden täglich Ausflüge zu den Walen und Delfinen vor Teneriffas Küsten angeboten. Sowohl die fest angesiedelten, als auch die vorbeiziehenden Herden sind in der Meeresenge zwischen der Südküste Teneriffas und der Insel La Gomera zu finden. Die größte Gruppe bilden dabei die Tümmler und Pilotwale, aber auch Pottwale und Weiße Wale nähern sich oft ohne Scheu den Booten. Die Wal-und Delfinbeobachtung ist auf Teneriffa mittlerweile zu einer beliebten Touristenattraktion geworden. Unzählige Inselbesucher jeden Alters genießen jährlich dieses unvergessliche Erlebnis und erfreuen sich am Anblick der faszinierenden Meeresbewohner. Bei den organisierten Ausflügen auf das Meer können die gewaltigen Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden, da sie an die Gesellschaft von Menschen gewöhnt sind. Bestimmte Einschränkungen dienen dabei dem Schutz dieser empfindlichen Meeressäuger und ihres natürlichen Lebensraumes.

Wachteljagd auf Teneriffa

Wachtel – Coturnix coturnix

Allgemeine Merkmale

Auf Teneriffa gab es in der Vergangenheit reichlich Wachteln, als der größte Teil der Oberfläche der Insel dem Anbau von Pflanzen, Getreide und Hülsenfrüchten gewidmet war. Es handelt sich um einen Zugvogel, obwohl es auch kleine ortsansässige Bestände gibt. Aufgrund der Urbanisierung der Gelände und dem damit verbundenen Verschwinden der pflanzlichen Anbauflächen, gibt es nur noch wenige Jäger dieser Spezie. Diese sind hochqualifiziert und verfügen über geringe Möglichkeiten, so dass sie sich eigenständig anpassen.

Die Wachtel misst ungefähr 18 Zentimeter und wiegt um die 100 Gramm. Die Färbung ihres Gefieders ist graubraun und ockerfarben mit dunklen Streifen. Das ausgewachsene Männchen hat einen dunklen Streifen am Hals und seine Brust ist orangefarben. Das ausgewachsene Weibchen dagegen hat eine cremefarbene Färbung am Hals, keine dunklen Federn und die Brust ist getüpfelt. Die Küken präsentieren das gleiche Gefieder wie das Weibchen.

Die Wachtel ist ein Vogel, der sich aufgrund seines tarnenden Gefieders und der Eigenschaft unbeweglich bleiben zu können, kaum sehen lässt. Es ist sehr schwierig sie aufzuscheuchen und zu beobachten, daher bleiben sie oft unbemerkt. Während der Brunstzeit kann man sie aufgrund des auffälligen Gesangs der Männchen entdecken.

Ökologie

Die besten Lebensräume für die Spezie sind ephemer, weil sie nur wenige Tage dauern und mit dem sich im Wachstum befinden Getreideanbau in Verbindung steht. Da sich diese Lebensräume auf einer Höhe von 200 bis 1.200 Metern befinden, bevölkern die Wachteln diese je nach Wachstumsfortschritt und Reifung der sich in ihnen befindenen Pflanzen. Die Wanderung der Wachteln im Frühling über die Insel ist bekannt, dennoch weiß man nicht ob sie denselben Weg im Herbst bei ihrer Rückkehr auf den afrikanischen Kontinent nehmen. Auch sind die möglichen Standortwechsel der Wachtel innerhalb der verschiedenen Inseln des kanarischen Archipels bislang unbekannt.

Tagsüber bleiben die Wachteln unbeweglich, falls sie nicht mit der Pflege der Küken oder sich in der Paarungszeit befinden. Die Wachtel ist dämmerungsaktiv (Morgen- und Abenddämmerung), ihre Flüge, um den Standort zu wechslen finden in der Nacht statt.

Die Wachtel ernährt sich vorzugsweise von Samen kleinerer Größe, aber auch von mittleren (wie der Weizen) oder großen wie der Mais. Sie kann bis zu tausend Samen am Tag zu sich nehmen. Im Frühling und im Sommer ist sie eine heißhungrige Konsumentin von wirbellosen Tieren wie zum Beispiel Schnecken, Raupen, Ameisen, Spinnen, Grashüpfern etc. Die Wachtel ist Jagdbeute vieler fleischfressender Reptilien, Vögeln und Säugetiere. Die Ratten sind ihre größte Bedrohung auf der Insel Teneriffa, da die Lebensräume mit pflanzlichen Kultivierungen voll von mit Ratten verseuchten Höfen, Gebäuden, Lagerhäusern, Abflüssen und Abwasserkanälen sind. Die Ratten plündern die Nester, jagen die Küken und ausgewachsenen Tiere. Freilaufende und verwilderte Katzen sind ein weiterer großer Feind diser Spezie.

Soziale Struktur und Fortpflanzung

Die Wachteln organisieren sich in kleinen Gruppen von 3 oder 4 Individuen, um sich gemeinsam fortzubewegen und das Gelände zu erkunden. Die Gruppen der Männchen sind die ersten, die an den unterschiedlichen Orten ankommen und einen geeigneten Lebensraum für die Fortpflanzung suchen. Einige Tage später erscheinen die Weibchen. Die Weibchen wählen die Männchen aus mit denen sie sich paaren möchten, danach übernehmen sie alleine die Brutzeit und die Aufzucht der Küken. Die Eiablage besteht aus 4 bis 12 Eiern, in den meisten Fällen sind es jedoch 8 Eier.

Während der ersten Lebenstage, wiegen die Küken 5-7 Gramm und sind äußert sensible gegenüber Atacken oder Störungen. Die Mehrheit von ihnen hat nur eine kurze Lebensdauer. Man hat eine höherer Langlebigkeit bei den auf Teneriffa sesshaften Wachteln als bei den Wandernden entdeckt. Die Lebensräume mit Bewässerung, Nutzgärten und Sommeranbau bieten den Wachteln die Möglichkeit ihre Fortpflanzungsperiode zu verlängern und die Anzahl der Eiablage innerhalb eines Jahres zu erhöhen.

Jagdmanagement

Auf Teneriffa hat sich eine Gruppe von Jägern und Naturliebhabern gebildet, die wissenschaftlich an der gewünschten Erhaltung, Verbesserung und Nutzung der Spezie arbeiten. Diese Gruppe ist vom Inselstadtrat, der Kanarischen Regierung, dem Jagdverband und dem Konsortium für die Verwaltung der kontrollierten Jagdzonen voll anerkannt. Zur Zeit wird ein Projekt zur Beringung der Wachteln durchgeführt, um ihre Bewegungen, Lebensdauer, Sterblichkeit, Dichte und Lebensraumnutzung zu erforschen. Dank dieser Arbeit werden die Gebiete, in denen sich immer noch ein Stück nützlicher Lebensraum für diese Spezie befindet, ausführlich erforscht. Die Gruppe füllt die Karteikarten aus und entnimmt biologische Proben zur Untersuchung der Demographie und den Charakteristiken des Wachtelbestandes. Dieses Wachtelteam erweitert seine Methode auch auf andere Inseln des Archipels. Auf der Insel El Hierro und in Las Palmas de Gran Canaria hat man bereits mit ähnlichen Arbeiten wie die, die seit Jahren auf Teneriffa entwickelt werden, begonnen.

Nicht zu vergessen:

  • Brunst: April
  • Fotpflanzung und Aufzucht: Mai, Juni und Juli
  • Immigration: Anfang März bis Juni
  • Emigration: August, September und Oktober

Mandelblütenwanderung

Auf diesem Wanderweg kann man die Schönheit der Mandelblüten geniessen. Die Route, die ungefähr vier Stunden in Anspruch nimmt, beginnt in der Calvario de los Baldíos von Santiago del Teide um acht Uhr in der Früh und führt durch verschiedene Stellen, wie die Reserva Forestal del Chinyero.

Am 28. Januar ab Santiago del Teide.

www.santiagodelteide.org

Inscripción: 00 34 922 86 03 48

Skulpturenpark lädt ein…

Im Skulpturenpark „Los Cardones” in San Isidro tut sich was.

Während überall auf den Kanaren die Baukräne still stehen oder ganz verschwunden sind, war das Jahr 2011 im Skulpturenpark „Los Cardones“ in San Isidro ein reiches Arbeitsjahr. Nach dem  das Vergangene noch der Restauration der inzwischen auf ca. 70 Skulpturen angewachsenen Sammlung gewidmet war , entstanden in diesem Jahr 4 neue Werke. Die sind nun wieder wie jedes Jahr am ersten Sonntag im Februar, also am 5.2.2012 zu besichtigen.

Gerade hat der weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannte Bildhauer Norbert Jäger einen großen Basaltblock mit dem Titel „Piedra del Mencey“ bearbeitet, dessen Durchblick mit Blattgold verziert ist. Diese Arbeit reiht sich in die weiteren Basaltwerke von Roberto Martinon, einem hiesigen Bildhauer und dem italienischstämmigen Emilio Alessandro la Rocca ein. Dadurch zeigen  nun 3 ganz unterschiedliche Angehensweisen, wie man  mit ein und demselben Material umgehen kann.
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Jardin Botanico

Der Akklimatisierungsgarten von La Orotava wurde mittels Königlicher Verordnung von Carlos III. vom 17. August 1788 geschaffen, denn es bestand die Notwendigkeit, aus den Tropen stammende Pflanzen an einem spanischen Ort mit dem angemessenen Klima zu kultivieren. Die von Alonso de Nava y Grimón, VI. Marquis von Villanueva del Prado, vorgenommenen Schritte waren in dieser Hinsicht ausschlaggebend, sowohl was die Entscheidung zur Gründung des Gartens betrifft, wie auch was seine Konsolidierung und Entwicklung in der ersten Etappe angeht. Read more

Der Apfel

Nicht nur der rohe, sondern auch der gekochte, der gebackene und der eingeweckte Apfel ist ein gesundes, vielseitig verwendbares Obst und Heilmittel. Sein Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Kohlehydraten erhebt ihn weit über alle Früchte hinaus.. Schale und Fleisch des Apfels enthalten in biologisch ausgewogenen Mengen:

Eisen,

Eiweiß (gering), Read more

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