Archive for the ‘Natur’ Category

Papageien, Palmen & Co

Von Anfang Januar bis Ende Juni 2010 drehte die ARD für ihre neue Zoo-Doku “Papageien, Palmen & Co”, an sechs Tagen in der Woche, im Loro Parque auf Teneriffa. Wie der Titel der neuen Serie andeutet, sind die Papageien die “Stars” der Sendung. Der Zuschauer wird sie nicht nur im Loro Parque in der artenreichsten Papageienkollektion der Welt erleben, sondern er wird auch in die nicht öffentliche Zuchtstation mit über 3000 gehaltenen Papageien mitgenommen, oder er kann beim Besuch in der parkeigenen Vogelklinik, eine der modernsten Europas, dabei sein. Auch die Aufzucht junger Papageien wird bei unterschiedlichen Arten begleitet, wobei das prominenteste Beispiel, die Aufzucht eines jungen Spix-Aras darstellt, Read more

Loro Parque Stiftung entläßt Schildkröte ins Meer

Nachdem sie sich mehrere Wochen lang im Aquarium des Loro Parque gestärkt hat, wurde die Schildkröte von der Loro Parque Stiftung wieder ins Meer entlassen. Die Schildkröte war von dem Genesungszentrum des Cabildo von Gran Canaria gerettet worden, und wurde dank des Abkommens zwischen der Stiftung und den Cabildos Teneriffas und Gran Canarias in die Hände des Loro Parques gegeben. Die Freilassung fand am Strand Playa Jardín in Puerto de la Cruz statt, nachdem die Schildkröte gründlich untersucht und ihr Gewicht kontrolliert wurde, um sicherzugehen, dass sie in ihren natürlichen Lebensraum zurück kann. Die Mehrheit dieser Schildkrötenart taucht nahe den kanarischen Küsten auf, da sie sich häufig in Fischerhaken verstricken oder diese sogar hinunterschlucken. Read more

“Honig – Wanderung”

Die Organisation “Tenerife Rural”, welche vom Cabildo de Tenerife mitfinanziert wird, hat kürzlich eine Tour zum Parque Nacional del Teide ausgerichtet. Insgesamt vierzig Menschen nahmen an diesem Ausflug teil. In Zusammenarbeit mit dem Nationalpark des Teide und Tenerife Casa de la Miel (Haus des Honigs in El Sauzal) unternahm man eine Wanderung zum Thema “Honig, Bienen, Teide”. Es erfolgte ein Rundgang durch die Geschichte der Flora und Fauna, welche im Zusammenhang mit der Honig Produktion stehen. Man lernte auch die Bienenstöcke kennen, in denen eine Vielzahl von Honig entsteht, der nirgendwo sonst in der Welt produziert wird.

“Tenerife Rural Stiftung”

Die Insel Regierung von Teneriffa hat die “Tenerife Rural Stiftung” gemeinsam mit verschiedenen staatlichen Stellen  und privaten Institutionen gegründet und finanziert. Ziel ist es, die Qualität der Landschaften rund um die Insel zu erhöhen und ein nachhaltiges soziales und wirtschaftliches Modell zu entwickeln, welches die Erhaltung der natürlichen Umwelt mit dem Entwicklungspotential des ländlichen Raumes und eine harmonische Entwicklung der primären Sektoren wie z.B. dem Tourismus verbindet. Sie können dem “Tenerife Rural Club” beitreten und erhalten Rabatte auf lokale Produkte, Herbergen und spezielle Aktivitäten wie Themenwanderungen usw.

Weitere Infos gibt es unter: www.teneriferural.org

Hitzewelle führt zu Bränden

Allein von Donnerstagabend bis Freitag musste die Feuerwehr 13 Waldbrände löschen. Die große Hitze, verbunden mit den starken Windböen, waren auch in der letzten Woche immer wieder die Ursache, welche zu neuen Brandherden führte.

Waldbrandgefahr

Wegen der derzeitigen Hitzewelle und der starken Windböen mit bis zu 80 km/h müssen die Wälder besonders vor Bränden geschützt werden. Aus diesem Grund wurde heut ein dringendes Verbot für die Nutzung der Grillplätze in den Bergen erlassen und man sollte keinerlei Feuer entfachen.

Anaga Naturpark

Der Anaga Naturpark gehört aufgrund seiner besonderen geologischen Beschaffenheit und der großen Artenvielfalt zu den wertvollsten ökologischen Schätzen der Insel. Das Anagagebirge, das eines der drei geologisch ältesten Teile der Insel bildet, bietet eine reizvolle Landschaft aus versteckten Buchten, spektakulären Steilküsten und üppigen Lorbeerwäldern, die noch von der Mittelmeervegetation prähistorischer Zeiten zeugen. Bemerkenswert sind in diesem Naturraum auch der Vogelreichtum unzähliger verschiedener Arten sowie die gut erhaltenen, idyllischen Dörfer, die harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingebettet sind und in denen die wenigen Einwohner heute noch von traditioneller Landwirtschaft leben

Barranco del Infierno

Der Naturpark Barranco del Infierno gehört zur Gemeinde Adeje und zählt zu den schönsten Naturlandschaften der Insel. Dieses einzigartige Gebiet kann auf einem alten Wanderweg erkundet werden, der oberhalb des Baudenkmals Casa Fuerte im Dorf Adeje beginnt. Der Weg endet hinter einem natürlichen Tunnel aus Weidengebüsch und Kastanienbäumen an einem spektakulären Wasserfall in 560 Metern Höhe.

Um das sensible, ökologische Gleichgewicht im Naturschutzgebiet zu erhalten, ist der Zugang zur “Höllenschlucht” beschränkt. Deshalb wird empfohlen, einen Besuch vorab telefonisch beim Touristeninformationszentrum anzumelden. Der Wanderweg führt anfangs an trockenen und kargen Berghängen vorbei und nach einer Weile in eine grüne, vegetationsreiche Umgebung. Der letzte Abschnitt läuft dann direkt am Flussbett entlang, sodass einige Wegabschnitte feucht und rutschig sein können. Es wird daher zu festem Schuhwerk und besonderer Vorsicht geraten. Die Naturschutzbestimmungen untersagen im gesamten Gebiet zu baden, in die Natur einzugreifen oder Tiere mitzuführen.


Vorsorge gegen Wasserknappheit

Da es auf Teneriffa und den restlichen Kanaren kein Grundwasser gibt, ist die Insel zu 85 Prozent von dem Wasser abhängig, welches in den Galerías in den Bergen gewonnen wird. Hierbei handelt es sich um in den Berg getriebene Stollen, die bis zu den durch den Fels fließenden Wasseradern reichen. Diese werden durch die Niederschläge auf der Insel gespeist, die dank des porösen Vulkangesteins immer wieder nachsickern. Da die Niederschläge jedoch immer mehr nachlassen, warnen Experten vor einer in naher Zukunft eintretenden Wasserknappheit. Um dieser entgegen zu wirken, werden inzwischen einige Maßnahmen getroffen.

Zum einen soll in Zukunft versucht werden, dass einfach ins Meer abfließende Wasser besser zu nutzen, indem in vielen Bereichen der Insel neue Rückhaltebecken gebaut werden sollen. Da der Bau dieser Becken jedoch sehr kostenintensiv ist, werden wohl auch einige zusätzliche Meerwasserentsalzungsanlagen gebaut werden. In Santa Cruz und Adeje-Arona stehen die beiden bisher größten, jedoch nicht einzigen Anlagen dieser Art. Derzeit befinden sich auf Teneriffa 22 Meerwasserentsalzungsanlagen, die etwa 9 Prozent des Wasserbedarfs decken.

Eine weitere Möglichkeit der Wassergewinnung wäre der dringend notwendige Ausbau an Klärwerken auf Teneriffa. Bis heute werden etwa 40 Prozent des Schmutzwassers der Insel ungeklärt ins Meer geleitet, obwohl geklärtes Wasser sehr gut für die Bewässerung der Landwirtschaft geeignet wäre. Wer sich ein Bild vom Wasserplan auf Teneriffa machen will, der kann dies unter http://www.planhidrologicodetenerife.org/esp/portada.asp tun.

Vulkankongress – ein Resümee

Der VI. internationale Vulkankongress im Kongresszentrum Parque Taoro ist beendet und die Experten aus 50 Ländern haben sich rege ausgetauscht. Unter dem Motto „Ciudades sobre Volcanes“ diskutierten nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Rettungsdienste, Ärzte und Psychologen über die Aktivität der Vulkane und tauschten Erfahrungen aus. Für den Ernstfall ist dies von entscheidender Bedeutung, denn die Koordination zwischen den einzelnen Stellen muss reibungslos laufen. Eine sehr gute Nachricht bekam dabei Puerto de la Cruz, denn hier wird unter der Führung des Forschungszentrums ITER das Vulkanische Institut ins Leben gerufen, dessen Umsetzung bereits im November 2009 zum Thema wurde. Auch wenn die letzte vulkanische Aktivität im Jahr 1909 auf Teneriffa war und keine Menschen zu Schaden kamen, so zeigt dieser Ausbruch doch, wie aktiv die Vulkane der Kanaren bis heute sind.

Ganz besonderer Sonnenuntergang in Güimar

Wie Wissenschaftler herausfanden, sind die Hauptachsen der Pyramiden von Güimar so ausgerichtet, dass die eine Achse am Tag der Wintersonnwende direkt auf den Sonnenaufgang gerichtet ist, während die zweite Achse auf den Sonnentuntergang am Tag der Sommersonnenwende zeigt. Mit Hilfe einer 3D-Brille kann hier ein ganz besonderes Spektakel beobachtet werden, denn mit ihrer Hilfe ist zu sehen, dass eine Sonnenscheibe wieder auftaucht und erneut untergeht. Wer sich den doppelten Sonnenuntergang ansehen will, der kann den Pyramidenpark in Güimar am 21. Juni ab 19 Uhr besuchen. Die 3D-Brillen sind dort erhältlich, der Eintritt in den Park ist frei.

Foto: Klaus-Peter Wolf / www.pixelio.de

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