Archive for the ‘Orte & Sehenswertes’ Category

Zugang zum Teide über das Wochenende gesperrt

teide001Seit vorgestern präsentiert sich der Teide wieder komplett schneebedeckt. Durch die Unwetter der letzten Tage wurden weite Teile der Cañadas mit Schnee bedeckt. Was auch die Zufahrtswege zum Teide betrifft. Da immer noch Räumumngsarbeiten wegen des Unwetters auf den Zugängen zum Teide durchgeführt werden und es gleichzeitig nun das Risiko von Eisglätte gibt, hat das Cabildo entschieden, die Zufahrtswege zum Teide über das Wochenende zu schliessen bzw. einzuschränken. Weiterhin wird auch davon abgeraten die Waldwege zu benutzen, da diese durch die Unwetter teilweise kaum noch begehbar sind.

Keine Kultur mehr in Puerto de la Cruz ?

Das Ayuntamiento von Puerto de la Cruz muß seine kulturellen Aktivitäten gezwungener Maßen streichen. Das konnte man einem Artikel der Tageszeitung “Diario de Avisos” entnehmen. Finanziell steht demnach die Stadt vor dem Kollaps. 2010 ist das Budget daher nur noch halb so hoch. Laut dem Concejal für Fiestas und Kultur, Juan Carlos Marrero, braucht das Ayuntamiento von Puerto de la Cruz dringend finanzielle Unterstützung durch die Inselregierung – ob diese kommt ist allerdings fraglich.

KARNEVAL in Puerto de la Cruz

Der Karneval von Puerto de La Cruz, welcher zur internationalen touristischen Attraktion erklärt worden ist, gehört zu dem am tiefsten verwurzelten auf der ganzen Insel. Sogar als besagte Festivitäten verboten waren, haben die Bewohner von Puerto stets versucht, ihr ein Plätzchen einzuräumen, und so tarnten sie den Karneval als “Winterfeste”, um ihn begehen zu können.
Besonders auffällig dabei sind die Bestattung der Sardine, am Aschermittwoch, und der Umzug als Höhepunkt des Faschings, der am darauffolgenden Samstag veranstaltet wird. Hier nehmen zahlreiche Gruppen, Musikgruppen, Musikanten, usw. teil und auch Delegationen aus verschiedenen Ländern, allen voran die deutschen Stadt Düsseldorf, die inzwischen seit über 25 Jahren dabei ist.

Skulpturen statt Betonwüste – Die Krise hat auch Ihre guten Seiten

Noch vor 3 Jahren empörten sich Zeitungen und  Fernsehen, dass der Skulpturenpark “Los Cardones” in San Isidro, Teneriffa, auf Grund des maßlosen “Plan parcial las Tabaibas” mit 4000 neuen Wohnungen für 10 000 Menschen durch zwei Straßen zerschnitten und damit zestört werden sollte. Seitdem bemüht sich der Gründer des Parkes, Gernot Huber, der die Parks schon vor Jahren in die gemeinnützige Gernot Huber-Stiftung überführt und einem begeisterten Kunstpublikum zugänglich gemacht hat, mit Hilfe des Inselpräsidenten Ricardo Melchior, dem Deutschen Honorarkonsul Ingo F. Pangels und vielen Freunden des Kunstparkes vergeblich um eine Änderung des von der Großgemeinde Granadilla schon genehmigten Planes. Ein Umzug des ganzen Parks wurde erwogen, aber wie sollte man tonnenschwere und aus tausenden Teilen bestehende und bis zu 9 Metern hohe Großplastiken versetzen?

Inzwischen stellte es sich aber heraus, dass der Bauträger MRA aus Pamplona  die Genehmigung der Luftfahrtbehörde AENA nicht abgewartet hatte. Die hat nun im Einzugsbereich von 8 Km um den Flughafen Reina Sofia die geplanten 11 Stockwerke hohen Häuser abgelehnt, wodurch ein völlig neuer Bebauungsplan erforderlich wird, der Jahre in Anspruch nimmt, auch, wenn gegen die Entscheidung der AENA  Einspruch erhoben würde.

 

Mit der neuen Bürgermeisterin Carmen Nieves Gaspar Rivero hat außerdem inzwischen ein Umdenken eingesetzt. Die Krise machte es möglich. Am 15. Dezember 2009 fand auf Einladung des Gründers und Bildhauers Gernot Huber sowie dessen Beiratsvorsitzenden Ina Stomberg im Skulpturenpark in San Isidro ein Treffen von mehreren Damen und Herren aus dem Ayuntamiento de Granadilla statt, darunter dem Beauftragten für Kultur und Umwelt D. Antonio Cabrera, der unter anderem verantwortlich ist für den hervorragenden Bildband “Granadilla Litoral” über die schützenswerten Küsten, sowie dem für die Stadtplanung zuständigen Bauingenieur D.José Juan. Beide Herren waren sich einig, dass vor einem weiteren Zubetonieren der Landschaft erst einmal die in San Isidro bestehenden zahllosen Baulücken geschlossen werden müssten, und das kann dauern, da die noch vor einem Jahr aufragenden Baukräne  dank des riesigen Überangebotes an Wohnraum alle verschwunden sind. In dem neuen Plan General könnten die den Park zerstückelnden Straßen völlig entfallen. Der zuständige Straßenbauingenieur hatte dazu bereits einen Lösungsvorschlag, nämlich die Hauptstraße vor dem Grundstück des Parkes abknicken zu lassen. Die Umgehungsstraße, die ebenfalls den Park zerteilen würde, sah er als unnötig an.

 

Die Herren sehen den Park mit seinen in die Urnatur Teneriffas harmonisch hineinkomponierten Skulpturen als einen wichtigen”Tesoro por la Comunidad”, einen Schatz für die Allgemeinheit an. Das Ganze sei durch seine Mischung aus Kunst, Natur und aussergewöhnlicher Architektur ein Gesamtkunstwerk. Eine lebhafte Diskussion über die Nutzung nicht nur durch Residenten und Touristen, sondern auch durch die Inselbewohner schloss sich an.  Huber bot an, für die Schüler der Gemeinde kostenlose Führungen durch den 8 ha großen Skulpturenpark mit seinen 67 Kunstwerken durchzuführen. Nach wissenschaftlichen  Erhebungen sind  junge Menschen, die an Kunst herangeführt werden konnten, auch weniger für Drogen- und Alkoholexzesse anfällig. In Hubers zweitem in Deutschland existierenden Kunstpark bei Hamburg ließen sich sogar Kinder im Kindergartenalter schon für die Exponate hell begeistern. Der ebenfalls bei der Besprechung anwesende Professor für Kunst und Fotografie D. Antonio plant mit seinen Schülern eine Fotoexkursion durch den Park. Die Universität von La Laguna führt zur Zeit eine Forschungsarbeit im Gelände von Granadilla de Abona durch, wobei durch Archäologen nach Grabstätten, prähistorischen Werkzeugen- und Steinzeichnungen geforscht wird, in die der Park mit  einbezogen werden soll. Gleichzeitig wird von Biologen nach endemischen Pflanzen und deren Alter geforscht, wofür sich der Park durch seine ursprünglich belassene Natur bestens eignet, befinden sich hier doch noch Pflanzen, die schon zu Columbus Zeiten Jahrhunderte alt waren. Auch Heilpflanzen, die es sonst auf der Insel nur noch selten gibt, sind hier zu finden. Weiterhin wurde über einen Wettbewerb unter den Bildhauer-Studenten der Kunsthochschule in Sta. Cruz nachgedacht. Eine unter Kleinmodellen ausgewählte Arbeit könnte durch ein Stipendium der Gernot Huber-Stiftung hier im Park verwirklicht werden.

 

Der Wunsch, den Park ganzjährig für Besucher zu öffnen, muss allerdings noch etwas warten. Bisher ist er winterhalbjährig für Gruppen nach telefonischer Voranmeldung sowie am Tag der offenen Tür an jedem ersten Februarsonntag zugänglich, diesmal also am 7.Februar 2010. Für eine ständige Öffnung wäre Wachpersonal erforderlich, und das würde die rein privat finanzierte Stiftung überfordern.

 

Die Vernunft hat also doch noch gesiegt. Die Stiftung und deren Gründer Gernot Huber – die Mitbegründerin Gisela Huber erlag im Jahr 2008 einem Krebsleiden – können nun  weiterplanen und Künstlern aus aller Welt zu deren Präsentation in dem inzwischen von Kunstbegeisterten hochgeschätzten Skulpturenpark verhelfen. Die im Jahre 2009 errichtete Riesenstahlplastik “Sail away” von Peter Kaerst ist fertiggestellt, eine neue Glasplastik von Rudi Schmid “Unser blauer Planet” ist in Planung, und sollte alles so kommen, wie angedacht, wird die Basaltskulptur “La Reunion” von dem Tinerfeño Carlo Martin verwirklicht, wie Gernot Huber dem Inselpräsidenten Ricardo Melchior angeboten hat.

 

Skulpturenpark „Los Cardones“ der GERNOT HUBER-STIFTUNG. Anfahrt von der Autopista Sur  Salida 22 San Isidro Richtung Granadilla. Am Ortsende von San Isidro große S-Kurve. 100 m danach links bei km 5,1 Einfahrt bei einem weißen Stein . Geöffnet am Sonntag, dem 7.2.2010  von 14 -18 Uhr sowie für Gruppen nach Vereinbarung unter Telefon 922 772331. Anfahrtskizze unter: www.gernot-huber-stiftung.de . Eintritt gegen eine Spende von 10 EURO für den künstlerischen Nachwuchs. Jugendliche frei.

La Laguna in der Weihnachtszeit – der Krippenwettbewerb

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Bild: © Dieter Schütz / Pixelio

Die Weihnachtszeit hält unverkennbar Einzug auf Teneriffa und an allen Ecken und Enden ist zu sehen, wie die Insel wieder für die schönste Zeit des Jahres herausgeputzt wird. Ein absolutes Highlight in dieser Zeit wird auch dieses Jahr wieder der Krippenwettbewerb in La Laguna sein, bei dem die schönsten Weihnachtskrippen gewählt, prämiert und ausgestellt werden. Gewählt und bewertet werden die Krippen durch ein Team aus Experten, welches vom Kulturstadtrat geleitet werden wird. Doch da Krippe nicht gleich Krippe ist, werden die Weihnachtskrippen in die Kategorien Freiluft-Krippen, Volkskrippen A und B, nicht traditionelle Krippen, Diorama, kanarische Krippen und biblische Krippen unterteilt. Zu sehen sind die Krippen in der Zeit vom 14. Dezember bis zum 7. Januar.

Die “tablas de San Andrés” in Icod de los Vinos

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Am Vorabend des Festes des Heiligen Andreas findet in Icod de los Vinos eine ganz besondere Feier statt. Sie fällt mit der Öffnung von Bodegas zur Verkostung des “neuen Weines” mit gerösteten Kastanien und gesalzenem Fisch zusammen. Auf geteerten Brettern gleiten die Jungen mit hoher Geschwindigkeit die steilen Straßen des Dorfes hinunter. Diese Tradition erinnert daran, wie früher das Holz aus den höher gelegenen Ortsteilen zu den niedriger gelegenen Schreinerwerkstätten transportiert wurde. Zahlreiche Besucher und Anwohner genießen dieses besondere Fest und feuern die Mutigsten auf ihrer manchmal gefährlichen Fahrt mit so originellen “Fahrzeugen” an. Das Dorf strahlt während des ganzen Tages eine festliche Stimmung aus.
Wann: 29.11.2009

Museum für Wissenschaft und Kosmos hat neue Ausstellung

Das Museum für Wissenschaft und Kosmos hat am 25. Oktober eine neue Ausstellung zum Thema Astronomie eröffnet, mit der es die Arbeit in diesem Bereich seinen Besuchern auf eine möglichst Unterhaltsame Art und Weise näher bringen will. Das Thema wurde in Form von Comics verarbeitet, wobei sich nationale sowie internationale Künstler an dem Projekt beteiligt haben. Nach Aussage des Projektleiters Rubén Naveros, der auch als Techniker des Museums fungiert, soll durch die humorvolle und ironische Verarbeitung des Themas selbiges länger in den Köpfen der Leute gehalten werden. Um trotzdem ausreichend Informationen zur Astronomie zu geben, befindet sich neben den Zeichnungen zusätzlich erklärende Texte.

Bauernmarkt in La Matanza

Besonders wird die Kastanie auf dem Bauernmarkt im November in La Matanza gefeiert. Hier wird eigens der stacheligen Frucht zu Ehren am 14. und 15. November eine Messe organisiert, auf der man nicht nur die 18 Sorten (welche auf Teneriffa vorkommen) bestaunen und kaufen, sondern auch von allen probieren und naschen kann.

Streetview für Gran Canaria und Teneriffa

Jetzt sind die Inseln Teneriffa und Gran Canaria auf Google View zu sehen und in hoher Bildqualität abrufbar. Die Gesichter von Passanten und Kennzeichen von Fahrzeugen werden automatisch aus datenschutzrechtlichen Gründen unkenntlich gemacht. Ein wunderbarer dreidimensionaler Eindruck von Städten, Dörfern und Naturschutzgebieten ist nun nutzbar. Mehr Infos dazu und viele Bilder gibt es bei Google.

Plaza Viera y Clavijo – Puertos Verschönerung kommt voran

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Luftaufnahme Puerto de la Cruz / Teneriffa

Seit einiger Zeit befindet sich die Plaza Viera y Clavijo neben dem Centro Comercial Martiánez in einem Umbau, der die kleine Parkanlage in neuem Glanz erstrahlen lassen soll. Das Bauvorhaben gehört mit zu den vielen Maßnahmen, welche Puerto de la Cruz wieder schöner machen sollen, wobei die Plaza Viera y Clavijo vor allem neu begrünt wird. Insgesamt liegt der Kostenvoranschlag bei einer Summe 109 000 Euro. Um sich über das Vorankommen der Bauarbeiten zu informieren, besuchten auch Inselpräsident Ricardo Melchior, der Vizepräsident der Inselkooperation und Tourismusberater José Manuel Bermúdez, der Generaldirektor der touristischen Infrastruktur Sebastián Ledesma und der Bürgermeister der Stadt Marcos Brito die Baustelle.

Cabildo will 300.000 Euro in weitere Modernisierung der „Casa de Aduana“ (Zollhaus) im Hafen von Puerto de la Cruz investieren

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Die „Casa de Aduana“ im Hafen von Puerto de la Cruz, beherbergt seit 1995 eines der sieben Lokale der Kette „Artenerife“, welche auf den Verkauf und die Pomotion traditioneller kanarischer Handwerkskunst spezialisiert ist.  Während der gestrigen Präsentation des neuen Images der 1989 vom Cabildo gegründeten Kette, verkündete Efraín Medina (Rat für Wirtschaftliche Entwicklung / Cabildo de Tenerife) den weiteren Ausbau und Modernisierung des Lokals in der „Casa de Aduna“. Die Anpassung des neuen Images welche unter anderem Mobiliar, Beleuchtung und Ausstellungsflächen vorsieht, beläuft sich auf ca. 300.000 Euro, so Medina. Mit der Modernisierung des Erscheinungsbildes will man den gestiegenen Anforderungen des Marktes entsprechen und neue Impulse für den Sektor geben.


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