Wal- und Delfinbeobachtung

Von den verschiedenen Inselhäfen aus werden täglich Ausflüge zu den Walen und Delfinen vor Teneriffas Küsten angeboten. Sowohl die fest angesiedelten, als auch die vorbeiziehenden Herden sind in der Meeresenge zwischen der Südküste Teneriffas und der Insel La Gomera zu finden. Die größte Gruppe bilden dabei die Tümmler und Pilotwale, aber auch Pottwale und Weiße Wale nähern sich oft ohne Scheu den Booten. Die Wal-und Delfinbeobachtung ist auf Teneriffa mittlerweile zu einer beliebten Touristenattraktion geworden. Unzählige Inselbesucher jeden Alters genießen jährlich dieses unvergessliche Erlebnis und erfreuen sich am Anblick der faszinierenden Meeresbewohner. Bei den organisierten Ausflügen auf das Meer können die gewaltigen Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden, da sie an die Gesellschaft von Menschen gewöhnt sind. Bestimmte Einschränkungen dienen dabei dem Schutz dieser empfindlichen Meeressäuger und ihres natürlichen Lebensraumes.

Tintenfisch in Sauce

Auf den Kanarischen Inseln existieren eine Vielzahl an unterschiedlichen Rezepten zur Zubereitung von Tintenfisch. “Voladoras”, “negras”, “de ley”, “de luna” sind nur einige davon – alle diese werden unterschiedlich zubereitet. Obwohl das nun beschriebene Rezept zu den bekanntesten und exquisitesten gehört, wird es nur selten zubereitet.

Zutaten:
1kg gesäuberte Tintenfische

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Folk Fest

Die besten Gruppen der kanarischen Folklore geben sich ein Stelldichein in Arona. Canarias Folk Fest wird jede Woche bis zum 31. März 2012 Los Cristianos und Las Américas besuchen, um Einheimische und Touristen zu entzücken.

Donnertags: Los Cristianos,

Freitags: Cityt Center Las Américas, jeweils um 20.30 Uhr.

www.arona.travel

Zündfunke, 26.1.12

Andrea Bolz
Deutschsprachige Kath. Gemeinde in Puerto de la Cruz

Guten Morgen, liebe Schwestern und Brüder!
Was ist ihnen heilig? Was würden sie auf eine solche Frage antworten, sollte mal wieder einmal jemand auf die Idee kommen, zu diesem Thema eine Umfrage zu machen? Müssten sie zuerst überlegen, was Ihnen das Wort bedeutet, ob nun im alltäglichen oder im religiösen Sinn benützt? Read more

Vermietung in La Matanza

Sehr schönes Appartement mit 68 m² in einer Finca in La Matanza mit wunderbarem Blick auf Meer und Teide. Wohnzimmer, 1 Schlafzimmer, 1 Badezimmer, eingerichtete, amerik. Küche, Terrasse und grosser Garten mit Obstbäumen. Nicht möbliert. Autostellplatz möglich. Mindestmietdauer 1 Jahr.

Zu vermieten: 350 €/Monat (Strom exklusive)


Mehr Infos bei Inmobilaria La Cupula in Puerto de la Cruz

oder unter: www.kanarischeimmobilien.com

Volksfest von La Florida

Die Feierlichkeiten von La Florida klingen mit dem Kirmessonntag aus. Am vorhergehenden Samstag hält man eine Viehmesse und ein der volkstümlichsten kulinarischen Veranstaltungen der Insel ab: das Kosten des großen puchero (Eintopfgericht). Und als Festabschluss gibt es ein kanarisches Abendessen und den großen Tanz der magos (Bauerntänze).

Am 28. und 29. Januar in La Florida (La Orotava). www.villadelaorotava.es

Zündfunke, 25.01.12

Andrea Bolz
Deutschsprachige Kath. Gemeinde in Puerto de la Cruz

Guten Morgen, liebe Schwestern und Brüder!
Haben sie heute  schon jemanden gelobt oder wurden sie schon gelobt? Lob ist wie ein Glas Sekt – heißt es. Es schmeckt, prickelt und belebt. Warum loben wir dann so wenig? Tiere werden gelobt: Sitz Bello, braver Hund!  Kinder werden gelobt: Schön hast du das gemacht, weiter so. Aber die Erwachsenen? Brauchen die denn kein Lob? Was meinen wir zu verlieren, wenn ein Erwachsener einen Anderen lobt, oder gar der Chef einen seiner Mitarbeiter? Read more

Gebackene Mandeln

Zutaten:

500g abgezogene Mandeln
6 Eiweiß
1 kg Zucker
etwas Wasser
evtl. etwas abgeriebene Zitrone

Zubereitung:

Zuerst den Eischnee schlagen. Die abgezogenen Mandeln werden gehackt oder in gestiftelt und mit der Hälfte des Eischnees gemischt. Nach und nach Zucker und Zitronenschale zugeben, gut mischen. Anschließend den restlichen Eischnee unterheben. Auf einem Backpapier kleine runde Häufchen formen und mit einem angefeuchteten Löffel plattdrücken. Bei mittlerer Hitze im Ofen backen.

Wachteljagd auf Teneriffa

Wachtel – Coturnix coturnix

Allgemeine Merkmale

Auf Teneriffa gab es in der Vergangenheit reichlich Wachteln, als der größte Teil der Oberfläche der Insel dem Anbau von Pflanzen, Getreide und Hülsenfrüchten gewidmet war. Es handelt sich um einen Zugvogel, obwohl es auch kleine ortsansässige Bestände gibt. Aufgrund der Urbanisierung der Gelände und dem damit verbundenen Verschwinden der pflanzlichen Anbauflächen, gibt es nur noch wenige Jäger dieser Spezie. Diese sind hochqualifiziert und verfügen über geringe Möglichkeiten, so dass sie sich eigenständig anpassen.

Die Wachtel misst ungefähr 18 Zentimeter und wiegt um die 100 Gramm. Die Färbung ihres Gefieders ist graubraun und ockerfarben mit dunklen Streifen. Das ausgewachsene Männchen hat einen dunklen Streifen am Hals und seine Brust ist orangefarben. Das ausgewachsene Weibchen dagegen hat eine cremefarbene Färbung am Hals, keine dunklen Federn und die Brust ist getüpfelt. Die Küken präsentieren das gleiche Gefieder wie das Weibchen.

Die Wachtel ist ein Vogel, der sich aufgrund seines tarnenden Gefieders und der Eigenschaft unbeweglich bleiben zu können, kaum sehen lässt. Es ist sehr schwierig sie aufzuscheuchen und zu beobachten, daher bleiben sie oft unbemerkt. Während der Brunstzeit kann man sie aufgrund des auffälligen Gesangs der Männchen entdecken.

Ökologie

Die besten Lebensräume für die Spezie sind ephemer, weil sie nur wenige Tage dauern und mit dem sich im Wachstum befinden Getreideanbau in Verbindung steht. Da sich diese Lebensräume auf einer Höhe von 200 bis 1.200 Metern befinden, bevölkern die Wachteln diese je nach Wachstumsfortschritt und Reifung der sich in ihnen befindenen Pflanzen. Die Wanderung der Wachteln im Frühling über die Insel ist bekannt, dennoch weiß man nicht ob sie denselben Weg im Herbst bei ihrer Rückkehr auf den afrikanischen Kontinent nehmen. Auch sind die möglichen Standortwechsel der Wachtel innerhalb der verschiedenen Inseln des kanarischen Archipels bislang unbekannt.

Tagsüber bleiben die Wachteln unbeweglich, falls sie nicht mit der Pflege der Küken oder sich in der Paarungszeit befinden. Die Wachtel ist dämmerungsaktiv (Morgen- und Abenddämmerung), ihre Flüge, um den Standort zu wechslen finden in der Nacht statt.

Die Wachtel ernährt sich vorzugsweise von Samen kleinerer Größe, aber auch von mittleren (wie der Weizen) oder großen wie der Mais. Sie kann bis zu tausend Samen am Tag zu sich nehmen. Im Frühling und im Sommer ist sie eine heißhungrige Konsumentin von wirbellosen Tieren wie zum Beispiel Schnecken, Raupen, Ameisen, Spinnen, Grashüpfern etc. Die Wachtel ist Jagdbeute vieler fleischfressender Reptilien, Vögeln und Säugetiere. Die Ratten sind ihre größte Bedrohung auf der Insel Teneriffa, da die Lebensräume mit pflanzlichen Kultivierungen voll von mit Ratten verseuchten Höfen, Gebäuden, Lagerhäusern, Abflüssen und Abwasserkanälen sind. Die Ratten plündern die Nester, jagen die Küken und ausgewachsenen Tiere. Freilaufende und verwilderte Katzen sind ein weiterer großer Feind diser Spezie.

Soziale Struktur und Fortpflanzung

Die Wachteln organisieren sich in kleinen Gruppen von 3 oder 4 Individuen, um sich gemeinsam fortzubewegen und das Gelände zu erkunden. Die Gruppen der Männchen sind die ersten, die an den unterschiedlichen Orten ankommen und einen geeigneten Lebensraum für die Fortpflanzung suchen. Einige Tage später erscheinen die Weibchen. Die Weibchen wählen die Männchen aus mit denen sie sich paaren möchten, danach übernehmen sie alleine die Brutzeit und die Aufzucht der Küken. Die Eiablage besteht aus 4 bis 12 Eiern, in den meisten Fällen sind es jedoch 8 Eier.

Während der ersten Lebenstage, wiegen die Küken 5-7 Gramm und sind äußert sensible gegenüber Atacken oder Störungen. Die Mehrheit von ihnen hat nur eine kurze Lebensdauer. Man hat eine höherer Langlebigkeit bei den auf Teneriffa sesshaften Wachteln als bei den Wandernden entdeckt. Die Lebensräume mit Bewässerung, Nutzgärten und Sommeranbau bieten den Wachteln die Möglichkeit ihre Fortpflanzungsperiode zu verlängern und die Anzahl der Eiablage innerhalb eines Jahres zu erhöhen.

Jagdmanagement

Auf Teneriffa hat sich eine Gruppe von Jägern und Naturliebhabern gebildet, die wissenschaftlich an der gewünschten Erhaltung, Verbesserung und Nutzung der Spezie arbeiten. Diese Gruppe ist vom Inselstadtrat, der Kanarischen Regierung, dem Jagdverband und dem Konsortium für die Verwaltung der kontrollierten Jagdzonen voll anerkannt. Zur Zeit wird ein Projekt zur Beringung der Wachteln durchgeführt, um ihre Bewegungen, Lebensdauer, Sterblichkeit, Dichte und Lebensraumnutzung zu erforschen. Dank dieser Arbeit werden die Gebiete, in denen sich immer noch ein Stück nützlicher Lebensraum für diese Spezie befindet, ausführlich erforscht. Die Gruppe füllt die Karteikarten aus und entnimmt biologische Proben zur Untersuchung der Demographie und den Charakteristiken des Wachtelbestandes. Dieses Wachtelteam erweitert seine Methode auch auf andere Inseln des Archipels. Auf der Insel El Hierro und in Las Palmas de Gran Canaria hat man bereits mit ähnlichen Arbeiten wie die, die seit Jahren auf Teneriffa entwickelt werden, begonnen.

Nicht zu vergessen:

  • Brunst: April
  • Fotpflanzung und Aufzucht: Mai, Juni und Juli
  • Immigration: Anfang März bis Juni
  • Emigration: August, September und Oktober

Zündfunke, 24.1.12

Andrea Bolz
Deutschsprachige Kath. Gemeinde in Puerto de la Cruz

Einen wunderschönen guten Morgen, liebe Schwestern und Brüder!
In seinem Buch „Der Zahir“ begibt sich Paulo Coelho einmal mehr auf die Sinnsuche des Menschen. Er fordert seine Leser auf, sich mit existenziellen Fragen auseinander zu setzen.  Der, der sich darauf einlässt, betritt dabei den Weg der Selbstfindung, der nicht immer einfach und glücklich machen kann, aber letztendlich zufrieden. Das zentrale Thema der Menschen ist nach wie vor die Frage: wie lebe ich ein geglücktes Leben? Was gehört für mich zu einem lebens- und liebenswerten Leben dazu? Read more

Offener Sonntag im Skulpturenpark

Im Skulpturenpark „Los Cardones” in San Isidro tut sich was.

Während überall auf den Kanaren die Baukräne still stehen oder ganz verschwunden sind, war das Jahr 2011 im Skulpturenpark „Los Cardones“ in San Isidro ein reiches Arbeitsjahr. Nach dem  das Vergangene noch der Restauration der inzwischen auf ca. 70 Skulpturen angewachsenen Sammlung gewidmet war , entstanden in diesem Jahr 4 neue Werke. Die sind nun wieder wie jedes Jahr am ersten Sonntag im Februar, also am 5.2.2012 zu besichtigen.
Gerade hat der weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannte Bildhauer Norbert Jäger einen großen Basaltblock mit dem Titel „Piedra del Mencey“ bearbeitet, dessen Durchblick mit Blattgold verziert ist. Diese Arbeit reiht sich in die weiteren Basaltwerke von Roberto Martinon, einem hiesigen Bildhauer und dem italienischstämmigen Emilio Alessandro la Rocca ein. Dadurch zeigen  nun 3 ganz unterschiedliche Angehensweisen, wie man  mit ein und demselben Material umgehen kann. Read more

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